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KULTUR VON LITAUEN

Culture of Lithuania Kultur von Litauen  
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Kultur - Litauen

Die lange Selbständigkeit des Landes, die Aufrechterhaltung einer nichtchristlichen Staatsreligion, die lange gemeinsame Geschichte mit Polen, Beziehungen zur Hanse und die Zugehörigkeit zum russischen Zarenreich haben die litauische Kultur beeinflusst. Die orthodoxen Kirchen in den Großstädten stammen aus der Zeit der russischen Herrschaft.  Im Westen des Landes ist hanseatisch-nordeuropäische Tradition mit starken deutschen, dänischen und schwedischen Einflüssen sichtbar (z.B. Backsteingotik, Fachwerkhäuser). Im Osten, besonders in Vilnius, sind vielfach polnische Kulturelemente präsent.
2009 wird Vilnius als erste aus den neuen Städten der EU-Länder zur europäischen Kulturhauptstadt.

Die ersten Opernaufführungen wurden in Litauen schon am  Anfang des 17. Jahrhunderts veranstaltet. Im 18. Jahrhundert entstand  das Hoftheater  und -ballett. Das erste Opernstück  wurde am Vorabend 1923 gezeigt.
Das erste Theaterstück wurde 1570 im Königspalast Vilnius aufgeführt. In diesem Jahr ist auch das Universitätstheater geboren. In Litauen gibt es heute 12 Staatstheater und mehrere nichtstaatliche Theater sowie Bühnen-Kunst-Strukturen. Die heutigen litauischen Theaterregisseure sind weltbekannt.

In Litauen gibt es zahlreiche Kunstgalerien, Museen und Ausstellungen. Nicht nur in den größeren Städten, sondern teilweise auch in abgelegenen Gehöften, in denen berühmte Persönlichkeiten Litauens gelebt haben. Das Nationalmuseum befindet sich in Vilnius neben der Kathedrale.
In der litauischen Mythologie und als Symbol im Alltagsleben spielt der Teufel eine wichtige Rolle. Im Gegensatz zur mitteleuropäischen Vorstellungen gilt er nicht als die Verkörperung des Bösen. In der Öffentlichkeit findet man deswegen viele Teufels-Statuen und -Abbildungen.

Küche

Litauisches Essen ist nicht immer kalorienarm aber äußerst schmackhaft. Die litauische Küche wird von Kartoffelgerichten wie zum Beispiel dem Nationalgericht Cepelinai (Kartoffelklöße mit Hackfleischfüllung) und Kugelis (Kartoffelauflauf) geprägt. Die kalte Rote Bete Suppe (Saltibarsciai) mit warmen Kartoffeln ist im Sommer eine wunderbare Erfrischung. Beliebte Spezialitäten sind noch gekochte Eier mit Pilzfüllung, Skilandis (traditionell geräucherte Wurst), Bulviniai blynai (Kartoffelpuffer mit Rahm), Vedarai (Knusprige Kartoffelwurst aus dem Backofen), zum Dessert karamellisiertes Schwarzbrot mit Preiselbeermarmelade und Schlagsahne oder frischer Weichkäse mit Honig. Sakotis (eine Art Baumkuchen-Turm) darf bei keinem Fest fehlen. Außerdem gibt es alle möglichen Variationen von Pfannkuchen (Blynai) von süß bis deftig.
Das litauische Schwarzbrot ist ein dunkles und sehr schmackhaftes Roggenbrot.

Das litauische Nationalgetränk ist Bier, das es in allen Stärken und von hell bis dunkel gibt. Die beliebtesten Biersorten sind Kalnapilis, Utenos und Svyturys. Die litauischen Bierbrauer haben mehrere internationale Preise bekommen. In Cafés werden zum Bier leckere Imbisse wie gebratenes Brot mit Knoblauch, gekochte Erbsen mit Speckgrieben, gekochte Bohnen, oder Käsestäbchen angeboten.

Bei aller kulinarischen Vielfalt gibt es überall im Land immer mehr Restaurants und Gaststätten, die einheimische Spezialitäten und verschiedene örtliche Biersorten in schönem Ambiente und zum guten Preis anbieten.

Weltkulturerbe

Die barocke Altstadt von Vilnius ist ein UNESCO-Weltkulturerbe, ebenso wie die Dünen auf der Halbinsel Kurische Nehrung und die archäologische Stätte Kernave.


Struve-Bogen
Mit der Aufnahme des Struve-Bogens verzeichnen gleich zehn Länder einen weiteren Eintrag in der Welterbeliste: Belarus, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, die Republik Moldau, Norwegen, Russland, Schweden und die Ukraine.
Der Struve-Bogen ist eine Kette von geodätischen Messstationen von Hammerfest am Nordkap bis Ismail am Schwarzen Meer. In der Welterbeliste repräsentieren 34 der 265 Messstationen das gemeinsame Erbe der beteiligten Länder. Der Astronom Friedrich Georg Wilhelm Struve führte von 1816 bis 1855 die Meridianmessung durch und überbrückte eine Länge von 2820 Kilometern. Die Messung diente der exakten Bestimmung der Größe und Form unseres Planeten und war ein bedeutender Schritt für die Geowissenschaften.
Der Struve-Bogen ist ein außergewöhnliches und frühes Beispiel für internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit.

Kurische Nehrung
Die Kurische Nehrung ist ein 98 km langer Halbinsel zwischen Klaipeda und Lesnoje, von dem heute 52 km zu Litauen und 46 km zu Russland gehören. Sie trennt das Kurische Haff von der Ostsee. Die Nehrung besteht ausschließlich aus Sand mit riesigen Wanderdünen. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelang es, die Dünen zu bepflanzen und zu stabilisieren. Die Große Düne bei Nidden (litauisch Nida) ist eine der größten Dünen Europas. Die breiteste Stelle der Nehrung ist 3,8 km, die schmalste ist 380 m.
Im Jahr 2000 wurde die Kurische Nehrung von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Der litauische Teil der Kurischen Nehrung wurde zum Nationalpark Kursiu Nerija erklärt.

Kernave
Kernave ist die älteste bekannte Hauptstadt Litauens. Die Stadt wurde erst mal 1279 in der livländischen Chronik erwähnt. Im 13. Jahrhundert war Kernave eine feudale Stadt mit 5 Wehrburgen, von den heute noch 4 Burghügel bestehen. Am Ende des 14. Jahrhundert wurde sie bei einem Angriff der Kreuzritter niedergebrannt. Trotzdem ist die Stadt immer noch faszinierend. Eine Wanderung durch die Burghügel und der Blick auf die Stadt oder das Tal der Neris ist sehr beeindruckend. Die Stadt wurde 2004 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

Altstadt Vilnius
Die Altstadt von Vilnius hat wertvolles historisches und kulturelles Erbe. Wegen ihrer Einzigartigkeit wurde sie im Jahr 1994 in die UNESCO Liste des kulturellen Welterbes eingetragen.
Die Altstadt, die sich an den Hängen auf dem linken Ufer der Neris hochzieht, hat eine Fläche von 360 ha. Viele Baustile hinterließen ihre Spuren, vor allem prägen sie der Barock, aber auch Gotik und Renaissance. Die Wahrzeichen der Stadt sind die Burgruine von Gediminas auf dem gleichnamigen Hügel aus dem 14. und 15. Jahrhundert sowie die an ihrem Fuße gelegene römisch-katholische Kathedrale Sankt Stanislaus mit ihrem Glockenturm. Sehenswert sind auch die St.-Annen-Kirche, das gotische Backsteingebäude zusammen mit der Bernhardiner-Kirche, die barocke Universitätsanlage mit der Johannes-Kirche, die barocke St. Kazimir-Kirche, das Tor der Morgenröte, das alte Rathaus und der zentrale Markt am nördlichen Ufer der Neris

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